KI-Interview

Ein Interview bedeutet nicht, Fragen abzulesen. Es bedeutet, so lange weiterzufragen, bis man den wahren Grund hinter einer Antwort erreicht.
KI-Interview ist WeJots durchgängiger Produktablauf für tiefe Forschung: Sie beginnen mit einem Interview-Leitfaden, lassen die Teilnehmer die Sitzung per Sprache, Video oder Text absolvieren und prüfen anschließend die aufgezeichneten Medien, das Transkript, Fragenclips, die Gesamtdauer und die exportierten Materialien.
Es ist nicht nur eine Chat-Umfrage. Es macht die KI zum Interviewer: dem Leitfaden folgen, bei Bedarf nachfragen, den Prozess aufzeichnen und die Ergebnisse zurück auf die Statistikseite bringen.
Warum es KI-Interview gibt
Traditionelle Umfragen sammeln strukturierte Antworten gut, aber viele Forschungsfragen brauchen weiterhin ein echtes „Warum“:
- Ein Nutzer sagt, er „mag es nicht“, aber der Grund kann Preis, Kontext, Vertrauen oder Alternativen sein.
- Eine Bewertung reicht nicht; die Forschenden müssen wissen, auf welche konkrete Erfahrung sich die Person bezog.
- Produkt-, Verpackungs-, Geräte-, Schreibtisch- oder Umgebungsbeschreibungen lassen sich mit einfachen Optionen oft nicht gut erfassen.
- Verschiedene menschliche Interviewer fragen nicht immer mit derselben Tiefe oder demselben Ton nach.
- Nach dem Interview folgt noch ein weiterer Arbeitsgang: Aufzeichnungsprüfung, Transkription, Clipextraktion und Berichterstattung.
KI-Interview verlagert die wiederholbare Ausführungsarbeit auf das System und lässt den Forschenden Forschungsdesign, Beurteilung und Entscheidungen.

Was ein KI-Interview umfasst
Interview-Leitfaden
Wenn Sie ein KI-Interview erstellen, legen Sie Titel, Forschungshintergrund, Anweisungen, Einstieg, Abschluss, geschätzte Dauer und Fragenstruktur fest. Diese Einstellungen prägen, wie der KI-Interviewer die Sitzung eröffnet, nachfragt und abschließt.
Sie können auch die Markeninformationen aktualisieren, einschließlich Markenname und Markenlogo. Sie erscheinen auf der Interview-Einladung und den Einstiegsschirmen, sodass Teilnehmer vor Beginn der Sitzung eine konsistente Markenpräsenz sehen und das Interview sich wie Teil desselben Produkterlebnisses anfühlt.

Interviewmodi und Aufnahmeeinstellungen
KI-Interview unterstützt zwei Haupterlebnisse:
- Live-Anrufmodus: näher an einem Telefon- oder Sprachanruf, besser für natürliche, konversationsbasierte Tiefeninterviews.
- Turn-basierter Chatmodus: näher an einem Chat-Ablauf, mit Push-to-Talk oder Tastatureingabe, besser für leichtere und kontrolliertere Sitzungen.
Der Ersteller kontrolliert, welche Modi verfügbar sind, und Teilnehmer können nur die Modi betreten, die für sie freigeschaltet sind.
Sie können das Interview auch als reine Audio-Ausführung laufen lassen oder Video aktivieren. Video fügt Kameraberechtigung, Gesichtserkennung, ein Bild-im-Bild-Fenster und visuelle Aufzeichnung hinzu. Reines Audio hält den Ablauf auf die Mikrofoneingabe fokussiert.
Wenn Tastatureingabe erlaubt ist, können Teilnehmer zusätzliche Antworten tippen. Ist sie deaktiviert, bleibt der Ablauf auf gesprochene Antworten zentriert.
Sprache
KI-Interview unterstützt mehrere Sprachen. Die Sprache, die Sie bei der Einrichtung wählen, ändert nicht nur die UI-Texte. Sie wirkt sich auch auf den Einstieg, die Prompts, den Einwilligungstext, die Button-Beschriftungen, ASR-Hinweise und Fallback-Formulierungen aus.
Das bedeutet, dass derselbe Interview-Rahmen über Regionen hinweg wiederverwendet werden kann, während Leitfaden und Nachfragelogik konsistent bleiben. Für regionenübergreifende Forschung reduzieren Spracheinstellungen doppelte Einrichtungsarbeit und senken die Wahrscheinlichkeit, dass Teilnehmer schon auf dem ersten Bildschirm hängen bleiben.
Fragen und Nachfragen
KI-Interview unterstützt sowohl offene Aufforderungen als auch strukturierte Fragenkarten, einschließlich Einfachauswahl, Mehrfachauswahl, Bewertung, Matrixbewertung und Dateiupload.
Offene und interaktive Fragen werden von der KI nachverfolgt. Standardfragenkarten erscheinen direkt im Antwortablauf, sodass Teilnehmer sie antippen oder ausfüllen können. Das hält das Interview natürlich und sammelt an zentralen Punkten dennoch vergleichbare Daten.
Die Nachfragetiefe kann pro Frage konfiguriert werden: keine Nachfrage, eine Runde, zwei bis drei Runden, offene Nachfrage oder logikbasierte Nachfrage. Wenn ein Nutzer zum Beispiel ein Budget erwähnt, kann die KI nach einer Preisspanne fragen; erwähnt er Bedenken, kann sie nach dem Grund und Alternativen fragen.
Was Teilnehmer sehen
Wenn Teilnehmer den Interview-Link öffnen, sehen sie zuerst die Einladung und die erforderliche Erklärung. Vor Beginn der Sitzung durchläuft das System einige Schritte:
- Einwilligung: erklären, welche Audio- oder Videoinhalte erfasst und analysiert werden.
- Mikrofon- und Umgebungsprüfung: die Teilnehmer bitten, einen Satz in normaler Lautstärke zu lesen und die Erkennungsqualität zu bestätigen.
- Kameraprüfung: bei Videointerviews die Teilnehmer bitten, Gesicht und Oberkörper zentriert zu halten und die Beleuchtung klar zu halten.
- Interview starten: Der KI-Interviewer folgt dem Leitfaden, und Teilnehmer können sprechen, tippen, Karten beantworten oder die Sitzung bei Bedarf beenden.
Während des Interviews hält die KI den Ablauf in Bewegung, indem sie Fragenfortschritt, Kartenrendering, Antwortaufzeichnung und finale Übermittlung kombiniert. Bei Videointerviews kann das System den visuellen Kontext für Beobachtungsaufgaben zu Verpackung, Geräten, Schreibtisch oder Szene bewahren.

Was Forschende zurückbekommen
Wenn das Interview endet, ist das Ergebnis mehr als eine einzige „abgeschlossen“-Antwort. Auf der Statistikseite können Forschende prüfen:
- Valide Antworten: wie viele Interviews tatsächlich abgeschlossen wurden.
- Gesamtdauer des KI-Interviews: über valide Sitzungen aggregiert, um Stichprobenqualität und Arbeitsaufwand einzuschätzen.
- Medienaufzeichnungen: zum ursprünglichen Interviewmoment zurückkehren, statt nur eine Zusammenfassung zu lesen.
- Transkripte: die exakte Formulierung der Teilnehmer für Sekundäranalysen schnell verifizieren.
- Fragenclips: Medien und Untertitel nach Frage oder nach Teilnehmer prüfen.
- Exportpakete: Audio-/Videoarchive und Transkriptdateien für Teamprüfung oder Berichterstattung herunterladen.
Das bedeutet, dass KI-Interview sowohl schnelle Erhebung als auch nachträgliche Prüfung unterstützt. Sind sich Teammitglieder bei einer Schlussfolgerung uneinig, können sie zum Originalclip zurückkehren, statt über eine bereinigte Zusammenfassung zu diskutieren.

Wie Preise, Stichproben und Credits funktionieren
KI-Interview läuft in der Regel auf zwei Arten.
Direkte Weitergabe
Der Ersteller teilt den Interview-Link mit eigenen Teilnehmern. Die direkte Weitergabe verbraucht das KI-Interview-Zeitkontingent des Herausgebers, und die Nutzung wird in der Ressourcenverwaltung separat erfasst. Die Grundidee ist, dass KI-Interview nach Interviewdauer und nicht nach Fragenanzahl abgerechnet wird.
Stichprobenverteilung über die Stichprobenbibliothek
Wenn Sie Teilnehmer über die Stichprobenbibliothek rekrutieren, erstellt WeJot ein Angebot auf Basis der geschätzten Dauer, des Interviewmodus, der Stichproben-Tags und der Screening-Bedingungen. Die Preiskarte zeigt geschätzte Dauer, Grundminutengebühr, Tag-Gebühr, Screening-Gebühr und Gesamtschätzung.
Die KI-Interview-Dauerkosten für die Stichprobenverteilung sind bereits im Angebot enthalten, sodass das eigene KI-Interview-Kontingent des Herausgebers nicht erneut belastet wird. Nach Abschluss aggregiert das System die tatsächliche Dauer jeder validen Antwort.
Sichtbarkeitsgrenze: was Nutzer sehen und was intern bleibt
KI-Interview erzeugt viele Prozessdaten, aber nicht alle davon sollten gewöhnlichen Nutzern zugänglich sein.
Ersteller können die Informationen sehen, die Geschäftsentscheidungen direkt unterstützen:
- geschätzte Dauer
- Interviewmodus
- Stichproben-Angebot
- Anzahl valider Antworten
- Gesamtdauer des KI-Interviews
- Medien- und Transkript-Assets
- Abschlussstatus
Teilnehmer sehen nur, was sie zum Verstehen und Handeln benötigen, etwa Übermittlungsfortschritt, Abschlussstatus und Belohnungsfortschritt.
Interne Qualitätswerte, Qualitätsgründe, Belohnungsprüfdetails, Belohnungsaufschlüsselungen und Backend-Notizen bleiben im Backend- bzw. Operationsbereich und erscheinen nicht als sichtbare Felder auf der Standard-Statistikseite.
Wann man es einsetzen sollte
KI-Interview eignet sich, wenn Sie Fragen stellen und dann weiter nachfragen möchten:
- Bedarfserkennung: einer Nutzerbeschwerde folgen, bis man den wahren Blocker erreicht.
- Feature-Tests: verstehen, wie Nutzer ein Konzept interpretieren, den Wert einschätzen und entscheiden, ob sie es nutzen.
- Abwanderungsprüfung: Motivation, Auslöser und Alternativen hinter einer konkreten Erfahrung ergründen.
- Kaufentscheidungsforschung: den Weg von Bekanntheit über Vergleich, Zögern, Kauf oder Abbruch rekonstruieren.
- Verpackungs-, Geräte- und Szenenbeobachtung: Teilnehmer das reale Objekt oder die Umgebung per Video zeigen lassen.
- Regionsübergreifende Forschung: mehrsprachige Interviews nutzen, um Koordinationskosten zu senken und Leitfaden sowie Nachfrage konsistent zu halten.
Wenn Ihre Forschung nur Einfachauswahl, Bewertungen oder kurze Textantworten benötigt, ist eine reguläre Umfrage in der Regel einfacher. Wenn Sie hören möchten, wie Teilnehmer erklären, was passiert ist, die Szene sehen und später das Originalmaterial prüfen möchten, ist KI-Interview die bessere Wahl.
So nutzen Sie KI-Interview in WeJot
Wenn Sie KI-Interview zum ersten Mal verwenden, können Sie den gesamten Ablauf in dieser Reihenfolge durchlaufen.
1. Mit natürlicher Sprache starten
Beschreiben Sie Ihr Forschungsziel direkt im KI-Chat von WeJot:
- „Entwerfen Sie mir ein Sprach-KI-Interview, um zu verstehen, warum Nutzer, die ein E-Auto Probe gefahren haben, es noch nicht gekauft haben.“
- „Entwerfen Sie mir ein Video-KI-Interview, in dem Teilnehmer die Flasche eines kürzlich gekauften Getränks zeigen und Kaufkontext sowie Verpackungserfahrung erklären.“
- „Interviewen Sie neue Nutzer zu ihrer mobilen Bestellerfahrung: beginnen Sie mit einer Gesamtbewertung und fragen Sie dann nach den konkreten Gründen für den Abbruch.“
Die KI verwandelt das Ziel in einen Interview-Leitfaden mit Titel, Hintergrund, Kernfragen, Nachfragerichtung und geschätzter Dauer. Sie können die KI bitten, den Leitfaden zunächst zu verfeinern, oder ihn direkt bearbeiten.
2. Leitfaden und zentrale Einstellungen prüfen
Konzentrieren Sie sich im KI-Interview-Editor auf diese Einstellungen:
- Titel und Hintergrund: Teilnehmer verstehen, worum es in diesem Interview geht, und die KI nutzt sie zur Rahmung des Kontexts.
- Einstieg und Abschluss: bestimmen, ob das Interview natürlich beginnt und endet.
- Geschätzte Dauer: prägt die Erwartungen der Teilnehmer und wird außerdem für Zeitkontingent und Stichprobenpreis genutzt.
- Interviewmodus: wählen Sie Live-Anruf, Turn-basierten Chat oder beides.
- Aufnahmemodus: wählen Sie Audio, wenn Sie nur Sprache benötigen; wählen Sie Video, wenn Sie Verpackungen, Geräte, Ausdrücke oder die Umgebung benötigen.
- Tastatureingabe: deaktivieren Sie sie, wenn nur gesprochene Antworten gewünscht sind; aktivieren Sie sie, wenn Teilnehmer längere Texte hinzufügen sollen.
- Nachfragestrategie: legen Sie für zentrale Fragen eine Runde, zwei bis drei Runden oder logikbasierte Nachfragen fest, damit Sie nicht nur oberflächliche Antworten erhalten.
Wenn Sie strukturierte Daten für spätere Vergleiche benötigen, fügen Sie an den zentralen Punkten des Interviews Einfachauswahl, Mehrfachauswahl, Bewertung, Matrixbewertung oder Upload-Elemente hinzu.
3. Vor der Veröffentlichung in der Vorschau testen
Gehen Sie die Sitzung vor der Veröffentlichung selbst durch:
- Prüfen Sie, ob der Einstieg natürlich klingt und die geschätzte Dauer klar ist.
- Testen Sie, ob Mikrofon- oder Kameraberechtigungen reibungslos funktionieren.
- Prüfen Sie, ob die KI dem von Ihnen definierten Leitfaden folgt.
- Bestätigen Sie, dass die zentralen Fragen tatsächlich nach dem Grund fragen.
- Verifizieren Sie, dass Abschlussmeldung, Übermittlungsstatus und Ergebnisseite richtig aussehen.
Wenn die Nachfrage zu flach ist, ergänzen Sie mehr Anleitung im Leitfaden. Wenn das Interview zu lang wirkt, reduzieren Sie die Fragenanzahl oder die Nachfragetiefe. Wenn Teilnehmer etwas in der Szene zeigen müssen, wechseln Sie zu Video.
4. Mit eigenen Teilnehmern teilen
Die direkte Weitergabe funktioniert am besten, wenn Sie bereits konkrete Teilnehmer im Blick haben. Sie können den Link kopieren, einen QR-Code generieren oder ein Poster erstellen und ihn dann über Chat, E-Mail oder einen Community-Kanal teilen.
Wenn das Konto KI-Interview noch nicht aktiviert hat, fordert der Weitergabe-Eintrag zur Aktivierung auf. Nach der Aktivierung verbrauchen abgeschlossene Interviews das KI-Interview-Zeitkontingent des Herausgebers.
5. Die Stichprobenbibliothek nutzen, wenn Sie externe Rekrutierung benötigen
Wenn Sie keine eigenen Teilnehmer haben oder nach Tags rekrutieren möchten, nutzen Sie die Stichprobenverteilung. Achten Sie dabei auf:
- Stichprobenanzahl
- Stichproben-Tags und Screening-Bedingungen
- ob das Interview Audio oder Video ist
- geschätzte Dauer
- Minutengebühr, Tag-Gebühr, Screening-Gebühr und Gesamtschätzung in der Preiskarte
Das Stichproben-Angebot enthält die KI-Interview-Dauerkosten bereits, sodass dieser Weg als Stichprobenaufgabe bepreist wird und das eigene KI-Interview-Kontingent des Herausgebers nicht erneut belastet.
6. Ergebnisse auf der Statistikseite prüfen
Nach der Erhebung öffnen Sie die Statistikseite und:
- prüfen Sie valide Antworten und die Gesamtdauer des KI-Interviews, um den Gesamtumfang zu verstehen
- öffnen Sie eine einzelne Antwort, um zum Originalmedium zurückzukehren
- prüfen Sie Clips und Untertitel nach Frage oder nach Teilnehmer, um zentrale Antworten zu finden
- laden Sie Medienpakete und Transkripte herunter, wenn Sie das Projekt archivieren oder prüfen möchten
- übergeben Sie Transkripte und Assets wieder an die KI, wenn Sie einen Bericht erstellen möchten
Ein paar praktische Tipps
- Machen Sie das Forschungsziel zuerst konkret: sagen Sie nicht einfach „Nutzererfahrung interviewen“; sagen Sie, wer, in welchem Kontext, was validiert werden soll und worauf sich die Nachfrage konzentrieren soll.
- Video mit Absicht einsetzen: Video stiftet nur dann Mehrwert, wenn Sie Verpackungen, Geräte, Umgebungen, Ausdrücke oder Handlungen sehen müssen.
- Nicht bei jeder Frage die volle Nachfragetiefe ausreizen: Kernfragen können zwei bis drei Runden haben, aber Hintergrund- oder Faktenfragen müssen nicht so weit getrieben werden.
- Strukturierte Fragen als Checkpoints nutzen: Bewertungen und Einfachauswahl eignen sich gut als Anker in der Mitte des Interviews.
- Die Belastung der Teilnehmer in der Vorschau beobachten: wenn es sich für Sie bereits lang anfühlt, wird es sich für echte Teilnehmer wahrscheinlich auch lang anfühlen.
- Schlussfolgerungen immer gegen den Quellclip verifizieren: Eine der größten Stärken von KI-Interview ist, dass Sie von der Statistik zu Medien und Transkripten zurückkehren können, statt sich nur auf eine bereinigte Zusammenfassung zu verlassen.
FAQ
Wie unterscheidet sich KI-Interview von einer regulären Umfrage?
KI-Interview ist besser geeignet, wenn Sie Gründe verstehen, Erfahrungen rekonstruieren, eine Szene beobachten und weiter nachfragen möchten.
Kurz gesagt: Umfragen sammeln Antworten; KI-Interview hilft zu erklären, warum.
Wann sollte ich ein Videointerview nutzen?
Verpackungsforschung, Geräteforschung, Schreibtisch- oder Arbeitsplatzbeobachtung und Unboxing-Aufgaben sind gute Beispiele.
Wenn Sie nur benötigen, dass der Teilnehmer eine Erfahrung beschreibt, reicht Sprache in der Regel aus.
Was ist der Unterschied zwischen offener Nachfrage und einer normalen Nachfrage mit zwei bis drei Runden?
| Dimension | Nachfrage mit zwei bis drei Runden | Offene Nachfrage |
|---|---|---|
| Wie sie nachfragt | Fragt zwei bis drei Runden lang um die aktuelle Frage herum weiter | Folgt neuen Signalen, die in der Antwort des Teilnehmers auftauchen |
| Kontrollgrad | Stabiler und kontrollierter | Flexibler und explorativer |
| Am besten geeignet für | Klare Forschungsziele und vergleichbare Antworten über Teilnehmer hinweg | Frühe Exploration, Bedarfserkennung, Abwanderungsuntersuchung |
| Hauptrisiko | Kann unerwartete Signale außerhalb der aktuellen Frage übersehen | Dauer und Richtung benötigen eine sorgfältigere Vorschau |
Wenn Sie einen stabileren Interviewrhythmus möchten, wählen Sie eine Runde oder zwei bis drei Runden.
Wenn Sie möchten, dass die KI unerwartete Signale aufdeckt, wählen Sie die offene Nachfrage, prüfen Sie das Interview aber in der Vorschau auf Dauer und Grenzen.
Kann die KI zu viele Nachfragen stellen und das Interview zu lang machen?
Eine gute Faustregel: Fügen Sie mehrrundige Nachfragen nur zu Kernfragen hinzu und halten Sie Hintergrund- und Faktenfragen leichter.
Die Vorschau des Interviews ist der zuverlässigste Weg, die Belastung der Teilnehmer zu kontrollieren.
Können Teilnehmer per Tippen antworten?
Wenn sie aktiviert ist, können Teilnehmer während des Interviews tippen. Wenn sie deaktiviert ist, bleibt der Antwortablauf auf Spracheingabe fokussiert.
Was kann ich nach dem Interview exportieren?
Für Prüfung oder Archivierung können Sie Medienpakete und Transkriptdateien exportieren.
Wie es mit anderen Fähigkeiten zusammenhängt
- Passt zu Klärung: machen Sie zuerst Forschungsfrage, Schlüsselhypothesen und Nachfragerichtung klar und generieren Sie dann den Interview-Leitfaden.
- Passt zu Subagent: lassen Sie Subagenten nach dem Interview Transkripte und offene Antworten parallel aus verschiedenen Blickwinkeln analysieren.
- Passt zu Dateibibliothek: Interviewmaterialien, Transkriptdateien und Nachfrageberichte können gespeichert und wiederverwendet werden.
- Passt zu Team-Kollaboration: Teammitglieder können Ergebnisse prüfen, Clips erneut ansehen und die Analyse im selben Arbeitsbereich fortsetzen.
KI-Interview ersetzt nicht die Forschenden. Es produktisiert die repetitiven Teile des Interviewens – Durchführung, Aufzeichnung, Nachfragen und Prüfung – sodass sich die Forschenden darauf konzentrieren können, zu entscheiden, welche Fragen wichtig sind, welche Schlussfolgerungen vertrauenswürdig sind und was als Nächstes zu tun ist.
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